
aberdoch
mein geburtstag: ich erzähle dir von ihm
in deinem antlitz. meine wiese, raps, ein bild
von aberdoch und liebe, spagetti und tomatensoße,
das märchenbuch, die butterblume, mein altes firmenschild.
dem feiern habe ich mich stets verwehrt,
nur den räuschen immer hingeschmissen,
am nächsten morgen der katarrh und das trockne kotzen,
beständig auf dem pfad zur gosse, zuverlässig in den rissen.
stets leer geblieben meine wohnstatt
von besuchern, stadtstreichern, saufkumpanen:
so warn die ersten, wird der letzte, kein vermächtnis,
nichts zu gestehen, nicht zu reuen, nur zu ahnen.
© by Gerd Hunger
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