tueren

an diese türen

von den steinen will ich das weiche noch beschwören:
das nächste leben führe ich unter falschem namen
und folge im weiten meer dem geruch von stören,
nur: irrend nicht länger im vergangenen kramen.

ein brot brechen im kreis meiner vertrauten bösen:
ein leben, das eingeredet ist, ist nicht zu führen,
und das rätsel, noch nie gestellt, bleibt nicht zu lösen,
darum der auftrag: neue schilder an diese türen!

weil er aus fremden beständen kommt, verfliegt: den rauch
begehre ich, den wunsch, habe das glück,
und weil es zurückkehrt, liebe ich das wasser auch.
ein räuber der gemeinen luft: ein vergehendes stück.

herrisch habe ich ruhe eingeklagt, gewonnen:
aus ihr, mit ihr betrachte ich den lachenden regen
auf meinem leichten kleid, das habe ich gesponnen,
bild, es in duftende anektoden einzuprägen.


© by Gerd Hunger

Zurück zur Startseite