rueckkehr

rückkehr

lege mir, in der dämmerung, die hand. die brust.
hölzer verlorener wälder zieren die hütte
und das wetterrad. sätze sind sich schwach bewusst
der schwankenden nähe: als frage, dann als bitte.

vor deiner tür, der tönernen, ein später bote.
lustlos wimmernd dreht er zwirbel in dein namensschild,
zieht weiter. im regen eine kurze note
über die neue natur: kein jäger mehr, kein wild!

ich falle (du zurück) weit runter, doch belebt.
in den rathäusern versunkener städte droht streit:
bis du, ultimativ wieder in mich verwebt,
etwas verschenkst, verlierst: wie kristallisierte zeit.


© by Gerd Hunger

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