
der blick
der blick, verschwiemelt, auf die frau.
gib obacht auf die steten tiefen
und das weiße gewand im traum,
die schwaden, die noch morgens schliefen.
gebet, im grellen zu dem gesprochen,
der ist, der weiß als blass gefärbte luft.
sie soll ein freund und retter sein
dem lahmen vor gewisser gruft.
bin das denn nicht ich, soll werden
in diesem felsen ein unbemerkter stein:
jahre, nun, vielleicht nur stunden
wird trotz und widerstand noch sein.
© by Gerd Hunger
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