menetekel

menetekel sauer

am frühen stück, flüchtig entflatterte graubraun
ein alternder schwan am steg, besitz der weißen flotte.
deine nackten füße, mein b., balsamieren meine flechten
mit schweiß von deinem leid. wir gehen voneinander, noch
bevor die schleimig-schwarzen schnecken kreuzen von schilf
zu schilf. von den altersgelben aufputz des schlosses
entfallen auf des parkwächters filius masernflecken quittegelb
und auf dich die ockerhaltige kappe. park von Lenné
wölbt sich als begieriger, er will deine brüste hängen
sehen über dem geländer, ich geklammert an deinen schenkeln
lechzend und erstickend vom most, von
der säuernis des menetekels: weiße schuhcreme an blauem stoff.


© by Gerd Hunger

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