
vom ersten wort
es ist der feind, der kleine tag,
gehülfe dir und vater deiner schlacken.
so raff dich auf und schlage hin:
ein atemstoss aus schlaffen, fahlen backen.
der falsche trost, die schwere nacht,
zieht dir das letzte nass ins gilbe linnen.
die uhr läuft leer, ein schuss urin
wird in die pfützen deiner träume rinnen.
wo dir der freund, das frühe kind,
die leichten rätsel stellt, dich freundlich verrät,
treibt sich schweiß auf deine stirn,
verhilft zum gehen. noch immer, wenn auch spät.
nimm platz vorerst am leeren tisch!
noch bist du still und hörst die gläser brechen.
am offenen fenster fliegt nebel,
den du erwartest: jetzt wirst du sprechen.
© by Gerd Hunger
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